Viele möchten Licht, Rollläden oder Heizung bequem per App oder Sprachbefehl steuern – wohnen aber im Altbau oder zur Miete. Die gute Nachricht: Smart Home geht auch ohne Baustelle. Die Frage ist nur, welches System zu Ihnen passt.
Funk: ideal zum Nachrüsten
Funk-Systeme arbeiten mit kleinen Aktoren, die hinter vorhandene Schalter oder in Unterputzdosen gesetzt werden. Neue Leitungen sind meist nicht nötig. Verbreitete Standards sind Zigbee, Z-Wave, WLAN und der neue übergreifende Standard Matter.
- Vorteile: wenig Schmutz, schnell umgesetzt, Schritt für Schritt erweiterbar.
- Nachteile: Batterien bei manchen Sensoren, Reichweite durch dicke Wände begrenzt, Abhängigkeit von Hersteller-Apps.
Kabel: die Lösung für Sanierung und Neubau
Bei kabelgebundenen Systemen wie KNX laufen Steuerleitungen zu jedem Schalter und Aktor. Das ist besonders zuverlässig und funktioniert auch ohne Internet – lohnt sich aber vor allem, wenn ohnehin neu verkabelt wird.
Unsere Tipps
- Klein anfangen: zum Beispiel mit Rollläden oder der Außenbeleuchtung.
- Auf einen Standard festlegen, statt Geräte verschiedener Systeme zu mischen.
- Auf lokale Steuerung achten, damit das Licht auch ohne Internet funktioniert.
- Ein stabiles WLAN bzw. Netzwerk ist die Grundlage – oft lohnt es sich, das zuerst zu verbessern.
- Arbeiten in Schalter- und Unterputzdosen sind Arbeiten an der Elektroinstallation und gehören in Fachhände.
Wir beraten Sie herstellerunabhängig und setzen Funk- und Kabellösungen um – mit unserem eingetragenen Elektro-Partnerbetrieb für die Arbeiten an der Installation. Mehr unter Smart Home.